Sparen ist unerwĂĽnscht

Wen wundert aufgrund jahrelanger Diskussionen in Sachen Preisgestaltung der Pharmaindustrie folgender Fall, der an das von Rumpelstilzchen erinnert, in dem Stroh zu Gold gesponnen wurde. Die Fakten stammen von einem Nervenarzt, der sehr aktiv in unserer BĂĽrgerbewegung mitmacht. Um was geht es? Fumarsäure wird in Pulverform in der Lebensmittelindustrie verwendet. In den vergangenen Jahren merkte man, dass diese Säure, genauso wie ihr Derivat Dimethylfumarat, das schon länger auf dem Markt ist, auch bei Schuppenflechte helfen könnte. Und dass dieser Wirkstoff sogar als Arznei fĂĽr Patienten einsetzbar wäre, die unter Multipler Sklerose leiden. In Bochum lief eine groĂźe Studie dazu. Der Nervenarzt hatte zusammen mit einer Apothekerin ĂĽberlegt, wie diese Fumarsäure fĂĽr seine Patienten zu Tabletten gepresst werden können. Da das Pulver einfach zu erhalten ist, lagen die Kosten fĂĽr die Tabletten am Tag bei etwa drei Euro. Weil er ein sehr grĂĽndlicher Arzt ist, schrieb er vor zwei Jahren verschiedene Krankenkassen an und beantragte fĂĽr ein halbes Dutzend seiner MS-Patienten die KostenĂĽbernahme fĂĽr Fumarsäure zu ca. 3,80 Euro pro Tag. Er bekam durchweg die Antwort, dass die Kasse das nicht ĂĽbernehme! Wie im Brief des «Kundenservice» der Audi BKK einsilbig zu lesen steht: «Der begutachtende Sozialmediziner ist zur Empfehlung gekommen, dass […] die Voraussetzungen fĂĽr die KostenĂĽbernahme einer Rezeptur mit dem Wirkstoff Dimethylfumarat im vorliegenden Fall nicht erfĂĽllt sind. Ich bekam einen verärgerten Anruf von diesem Arzt aus der Oberpfalz. Ein neues Medikament war mittlerweile fĂĽr MS-Patienten auf den deutschen Markt gekommen. Name: «Tecfidera», Tagestherapiekosten: um die 77,54 Euro! Der Wirkstoff: Fumarsäure. Der Hersteller hat noch ein weiteres Fumarsäure – Produkt im Angebot. Wenn man denselben Wirkstoff fĂĽr die Behandlung von Schuppenflechte kauft, dann liegen fĂĽr das Mittel «Fumaderm» die Tagestherapiekosten nur noch bei 12,48 Euro. Und wenn es die Apotheke selber herstellt, dann kostet die Therapie am Tag knapp ĂĽber drei Euro. Es stinkt zum Himmel! ZurĂĽck zu der ewigen Kassen-Litanei „Es wird alles teurer“ die von den sogenannten Gesundheitsexperten in der Politik, brav und ungeprĂĽft nachgeplappert werden. Hier mĂĽssen wir uns fragen: Warum werden diese teuren Medikamente dann ĂĽberhaupt zugelassen? Zum Beispiel vom Gemeinsamen Bundesausschuss, der die Richtlinien fĂĽr den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung fĂĽr mehr als 70 Millionen Versicherte bestimmt und damit festlegt, welche Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet werden!! RH

 
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Die andere Seite der Spar-Medaille

Es ist ein Skandal allererster Güte – die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel. Medikamente sind in vielen europäischen Ländern völlig von der Mehrwertsteuer freigestellt. Der deutsche Fiskus hält kräftig die Hand auf. Stolze 19 Prozent kassiert er für jedes Medikament. Uns wird die Notwendigkeit der Rabattverträge mit unbedingt notwendigem Sparen erklärt. Nur weshalb kosten dieselben Medikamente im EU-Raum unterschiedlich viel? Seit 2010 beobachte ich intensiv die politischen Diskussionen darüber, einheitliche Preise in ganz Europa durchzusetzen. Und wie weit sind wir? Selbst in den eigenen Parteien streiten sich Bundestags- und Europaabgeordnete.
Auch heute noch gehört Deutschland zu den Ländern mit den höchsten Arzneimittelpreisen. Der Europaabgeordnete Dr. med. Peter Liese (CDU) aus NRW kritisiert seit Jahren, dass viele Medikamente bis zu 70 Prozent teurer seien als in unseren Nachbarstaaten.
Der Tagesspiegel berichtete bereits am 23.5.2010 (!!) zum Thema Medikamentenpreise unter der Überschrift «Billige Pillen, bittere Pillen» im Artikel von Rainer Woratschka über den damals
stattfindenden Streit ĂĽber diese Preispolitik. Ich habe den Artikel genau deshalb aufgehoben, da ich ahnte, die Lobbyisten der Pharmakonzerne wĂĽrden siegen! Und das ganz im Sinne der Politik. Hier ein Auszug: «Bisher habe sich vor allem Deutschland gegen Preisvereinbarungen und Harmonisierung gesträubt – aus RĂĽcksicht auf seine Pharmaindustrie. Nun aber habe sich auch die Berliner Koalition auf ein Ende der freien Preisfestsetzung bei neuen Medikamenten verständigt. “Es gibt keinen Grund mehr, das nun nicht europaweit zu machen”, sagte Liese. Es sei abstrus, dass sich groĂźe deutsche Unternehmen auf den Re-Import billigerer Arznei aus dem Ausland spezialisierthätten und davon leben könnten. […] Dabei geht es nicht um Aspirin, sondern um ganz andere Größenordnungen. Betaferon etwa, ein gängiges Mittel gegen Multiple Sklerose, kostet hierzulande in der 250-Mikrogramm-Dosis pro Milliliter 1429 Euro, in Italien nur 817 Euro. 100 Milligramm des Rheuma-Mittels Remicade sind in Portugal fĂĽr 1460 Euro zu haben, deutsche Apotheker wollen dafĂĽr 2080 Euro. Das Krebsmittel Glivec kostet in der griechischen 400-Milligramm-Packung 6914 Euro, in der deutschen 7806 Euro. Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange: Im Sparpaket der Hellenen im Zuge der EU-Krise findet sich erneut eine 25-prozentige Preissenkung fĂĽr Arzneimittel. Bei einer Harmonisierung könnten
die deutschen Arzneipreise um 20 bis 40 Prozent sinken. Bei 9,8 Milliarden Euro, die in der gesetzlichen Krankenversicherung jährlich fĂĽr innovative Arznei ausgegeben wĂĽrden, sei das “eine Menge Holz”. Eine Harmonisierung brächte zudem “enorme Effizienzgewinne”, sagte Liese. Anstatt sich zu ĂĽberlegen, was zu ändern sei, lieferten selbst die Parteifreunde in Berlin Gegenargumente. «Gesundheitspolitik
sei aus gutem Grund originäre Aufgabe der Nationalstaaten” äuĂźerte sich Jens Spahn, CDU-Gesundheitspolitiker im Bundestag. “Da hat BrĂĽssel nichts zu suchen.” Und deshalb
ist bis heute nichts Gravierendes passiert? Vielleicht doch. Spahn wurde inzwischen Staatssekretär im Finanzministerium. Da gibt es noch einen weiteren Blick. Um so teurer die Medikamente der Pharmaindustrie, um so mehr fließen Steuern an den Fiskus. Allein Mehrwertsteuer
19 %!! Um so höher ist auch die Belastung für die Erkrankten, durch die Zuzahlungen. Ergo hier meine jahrelange Erfahrung: Betrachte in jeder schrägen Sache den Geldfluss und du kommst an die Quelle des Übels! RH

 
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Selbstbedienungsladen Bundestag

Hallo miteinander, erst dachte ich bei dem Artikel in Bild online (siehe Link unten) an das FĂĽllen vom Sommerloch ….nur dann wurde mir schnell klar: Wir sind nicht nur die Leidtragenden von politischen Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Systemfehlern, sondern wir finanzieren auch die goldenen FĂĽller, mit denen unsere Volksvertreter und Volksvertreterinnen, diese unterzeichnen! Deshalb zur Info mein Statement dazu:
Selbstbedienungsladen Bundestag!
Wer mich kennt weiss, ein Bildzeitungsfreund bin ich nicht. Im Fall von Dranbleiben sind sie im Fall der Raffkes im Bundestag echt gut! Seit 2009 (!!) hat sich die Redaktion von BILD auf die hohen Umsätze von Luxus Füllern unserer Bundestagsabgeordneten festgebissen . Inclusive gerichtlicher Klärung. Auffallend: Auch Abgeordnete, bei denen klar war, dass sie aus dem Parlament ausscheiden werden, haben noch eine ganze Reihe goldener Füller geordert. OK, entweder haben wir Steuerzahler damit Erinnerungsstücke oder schöne Geschenke für Familie und Freunde finanziert!
Immerhin bestätigte eine Bundestagssprecherin: “Ăśber ein Sachleistungskonto kann jeder Abgeordnete jährlich maximal 12.000 Euro fĂĽr BĂĽro- und EDV-Kosten abrechnen.” Dies sei eine UnterstĂĽtzung zum Unterhalt der BĂĽros im Bundestag und im Wahlkreis. Werde das Geld nicht ausgeschöpft, gehe es an den Bundestag zurĂĽck. Aha, dann lieber einige Montblanc FĂĽller in Reserve, als im Folgejahr geringere Sachleistungen. GroĂźzĂĽgig betrachtet: Es menschelt eben auch im Bundestag. Mitnehmen was geht.
Knallhart betrachtet sehe ich darin mehr: Vorteilsnahme, Vertrauensbruch, Arroganz der Macht, Schnäppchenjäger….bis hin zum Diebstahl und Betrug. Denn niemand benötigt als UnterstĂĽtzung zum Unterhalt seines BĂĽros mehrere goldene FĂĽller.
Und deshalb fĂĽhle ich mich als Steuerzahler bestohlen und betrogen. Enttäuscht ist man, wenn man vorher getäuscht wurde! Und am meisten enttäuscht hat mich Bundestagspräsident Lammert, immerhin hat er das zweithöchste Staatsamt inne und ist auch gleichzeitig der Präsident der Bundesversammlung. Mehr als hundert Bundestagsabgeordnete haben sich mit Steuergeldern edles Schreibgerät gegönnt. Einem Bericht zufolge orderten die Parlamentarier allein 2009 FĂĽller und Stifte der Luxusmarke – im Gesamtwert von knapp 70.000 Euro. Seitdem gab es einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen BILD und Bundestag. Bundestagspräsident Lammert (CDU) weigerte sich, die Namen der Verschwender herauszugeben. Fatal finde ich seine BegrĂĽndung: Es läge kein Missbrauchsverdacht vor. Und ein weiteres mal kann ich mit einem alten Sprichwort antworten: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus! Das stimmt in dem Fall nur bedingt. Denn seit gestern ist das Zögern von Lammert nachvollziehbar. Er selbst steht auf der Liste derjenigen, die sich mit teuren FĂĽllern der Marke Montblanc eingedeckt haben. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) zeigte sich bereits 2009 berechtigt empört. “Der Zusatztopf fĂĽr BĂĽromaterial muss abgeschafft werden, sonst werden sich weitere Abgeordnete auf Kosten der Steuerzahler schöne Weihnachtsgeschenke bestellen können”, sagte ein Experte fĂĽr Haushalts-und Finanzpolitik beim BdSt “Welt online.” Die Parlamentarier erhalten ĂĽbrigens jährliche Kostenpauschalen in Höhe von ca. 4000 Euro, um zum Beispiel Telefonkosten, Bleistifte, Kulis und Klebstoff zu bezahlen.
Sarkastisch betrachtet sage ich dazu: Der Klau von unseren Steuergeldern fĂĽhrt in dem Fall dazu: Die Systemfehler unserer Politik, werden immerhin mit goldenen FĂĽllern unterzeichnet!
Na denn, allen wünsche ich einen schönen August!
Renate Hartwig

http://www.bild.de/politik/inland/prof-dr-norbert-lammert/warum-schuetzen-sie-die-monblanc-raffkes-47218674.bild.html”>

 
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Krankenversicherung und das bilaterale Abkommen mit der TĂĽrkei

Tag für Tag bekommen wir durch die Medien mitgeteilt, was diesen Herrn Erdogan alles an uns stört. Drohungen mit eingeschlossen. Die Kommentare einiger Politiker erinnern mich an Beschwichtigungen, um den bellenden Präsidenten der Türkei ja nicht zu ärgern!!
Aus falsch verstandener Toleranz, mache ich aber aus meinem Herzen keine Mördergrube! Und den hier für Erdogan Fahnen schwingenden türkischen und deutsch-türkischen Mitbürgern/Bürgerinnen möchte ich ganz klar sagen: Hört auf, schaut hin wie sie die Türkei immer weiter weg entwickelt, von dieser Freiheit und der Sicherheit, die ihr hier bei uns genießt! Deshalb möchte ich heute einen Blick auf eine gesellschaftspolitisch wichtige, doch total vergessene, aus türkischer Sicht als selbstverständlich gesehene Faktenlage lenken. Machen wir das Fass auf über die Krankenversicherung – und das bilaterale Abkommen mit der Türkei Familienversicherung. Im Rahmen dieses Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei sind bei in Deutschland gesetzlich krankenversicherten türkischen Staatsangehörigen folgende Personen mitversichert:
• In der Türkei lebende Kinder. Dies wird nur bei der Krankenkasse angegeben, eine Prüfung der tatsächlichen Familienzugehörigkeit erfolgt nicht.
• Die in der Türkei lebende Ehefrau sowie auch nicht berufstätige Eltern
• Die Lebenspartner in Deutschland der Versicherten Person.
Dieses Sozialversicherungsabkommen Deutschland / Türkei stammt vom 30. April 1964 anlässlich der Anwerbung von türkischen Gastarbeitern!! Während der Wirtschaftswunderzeit bestand in Deutschland eine Arbeitskräfteknappheit. Dieses Abkommen sieht vor, dass in der Türkei lebende Familienangehörige eines in Deutschland krankenversicherten Arbeitnehmers mitgeschützt sind. Im Prinzip läuft das so: Geht ein Familienmitglied in der Türkei zum Arzt, schießt die türkische Krankenversicherung die Kosten für die Behandlung vor. Hinterher lässt sie sich das Geld mittels einer Pauschale von der deutschen Krankenversicherung zurückerstatten.
Was mich hier ernsthaft nervt ist das Vorgehen unserer Politik. was einmal beschlossen wurde, ist wie in Beton gegossen und wird einfach nie mehr angeschaut. Als Beispiel haben wir die Schaumweinsteuer, die im Jahr 1902 von Kaiser Wilhelm dem II als Luxusteuer eingeführt wurde, um unter anderem die kaiserliche Kriegsflotte zu finanzieren! Noch heute profitiert der Fiskus von dieser Entscheidung! Ja, ja er braucht das Geld. Immerhin sind seit 2007 allein aus Deutschland 1 Milliarde in den Topf der EU geflossen, von dem an die Türkei bereits bezahlten 4,8 Milliarden Euro Heranführungshilfe für einen EU Beitritt!! Also was ist los bei uns? Wer in Berlin putzt sich mal die Brille und traut sich dem Herrn in der Türkei die Leviten zu lesen? Wer traut sich dieses seltsame Abkommen mit der Krankenversicherung aus 1964 zu klären und aus heutiger Sicht anzupacken? Jeder von uns ist aufgerufen den hier lebenden Türken und Türkinnen klar zu machen, dieses einseitige Nehmen und die Entwicklung in der Türkei in Richtung autoritäres Regime, wollen wir nicht! Das nennt man übrigens Zivilcourage …die von uns als Gesellschaft gefordert wird. Leider kennt dieses Wort und die damit zusammenhängende Haltung in der politischen Ebene fast niemand mehr! Renate Hartwig

 
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Aufruf den Blick auf die Zusatzbeiträge der Kassen zu richten!

Nach dem Motto ” Jeden Tag steht ein Dummer auf” du musst ihn nur finden, agieren die gesetzlichen Krankenkassen. Seit Jahren publiziere ich dazu Fakten, wie politische Rahmenbedingungen Systemfehler in unserem Gesundheitswesen manifestieren und die Macht der Kassen erhöhen! Aus gegebenen Anlass, ein Aufruf zum Beginn des Monats August, verbunden mit der Bitte diese Info weiter zu geben: Als gesetzlich Krankenversicherte zahlen wir immer mehr Abgaben, haben aber als Zwangsmitglieder öffentlich-rechtlich organisierter Krankenkassen nichts zu sagen. Bekommen keinen tatsächlichen Einblick weshalb die jährlichen Einnahmen von ca. 220 Milliarden fĂĽr eine Patientenversorgung nicht langen? Als Beweis der jährlich steigenden Einnahmen: 2009 waren es ca. 170 Milliarden 2014 ca. 200 Milliarden und 2016 wird bereits mit 220 Milliarden gerechnet! Zeitgleich werden laufend Zusatzbeiträge erhoben. Hier mein Tipp an ALLE gesetzlich Versicherten. Dringend auf die monatliche Abrechnung schauen. Diese mit den letzten 12 Monaten vergleichen, was die Zusatzbeiträge der Kassen betrifft! Ganz heimlich still und leise erhöhen gesetzliche Krankenkassen (GKV) ihre Zusatzbeiträge, andererseits ändern sie ebenso leise doch rasant bei den Ă„rzten deren Fallwerte und erhöhen dadurch die Selbstzahlung. Streichen Leistungen und geben zeitgleich zig Millionen an Werbung, Sponsoring und sinnlosen Bonuszahlungen aus. Es geht nicht nur den arbeitenden Pflichtversicherten und freiwillig Versicherten so, die Kassen bedienen sich mit ihren Zusatzbeiträgen auch ganz massiv bei den Rentnern. Kaum wurde am 1. Juli die Rente erhöht, waren Kassen -Taschendiebe schon dabei und erhöhten auch den Zusatzbeitrag!
Der allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen liegt bei 14,6 Prozent. Dazu kommt der Beitrag zur Pflegeversicherung von 2,35% Der Arbeitgeberanteil wurde fĂĽr die Krankenversicherung von der Politik auf 7,3 % eingefroren. In der Pflegeversicherung ist der Arbeitgeberanteil 1,175%! Dieser Beitragssatz von 14,6%, so die Aussagen der Kassen, reicht nicht aus, um die Kosten zu decken. Nur sie bleiben die Antwort ĂĽber die Entstehung der Kosten schuldig! Die entstehende, ungeklärte FinanzierungslĂĽcke mĂĽssen die Krankenkassen-Mitglieder ausgleichen. Dies geschieht in Form eines Zusatzbeitrages. So hat es die groĂźe Koalition unter dem jetzigen Gesundheitsminister Gröhe entschieden, der diese Entscheidung mit dem Argument notwendiger “Wettbewerb“ begrĂĽndete!
Mit diesem politischen Freifahrtschein fahren die Kassen mit uns Kassenversicherten Schlitten! Niemand fragt mehr, wo sind die ĂĽber 23 Milliarden an ĂśberschĂĽssen geblieben? Wo bitte bleiben die nachweisbaren Beweise ĂĽber die FinanzierungslĂĽcken? In den Abrechnungen steht lediglich: „Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung“! Warum, wieso, weshalb, wird weder erklärt, schon gar nicht die sogenannten “LĂĽcken” mit Fakten begrĂĽndet ?!
Deshalb nehme ich mein Recht wahr und schreibe bei jeder Erhöhung, dieses Jahr bereits mehrfach, an meine Kasse und verlange eine Begründung für die Abbuchung der Zusatzbeiträge. Wenn wir alle mehr auf unsere Rechte pochen würden, jeder an seine Kasse schreiben und die ihm zustehende Antwort zu dem Zusatzbeitrag einfordern würde, dann hätten wir längst den Spieß umgedreht. Denn mit einer kontinuierlichen Flut an Anfragen bekämen die Kassen endlich ein Gefühl dafür, es mit uns Zwangsversicherten nicht mit einer willenlosen Herde von Lemmingen zu tun zu haben! Übrigens falls ich auf die neue Erhöhung keine Antwort bekomme, werde ich eine Auskunftsklage gegen meine Kasse anstreben! Renate Hartwig

 
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BĂĽrgerbeteilgung ernst genommen?

Unser BĂĽrgerschulterschluss in Freudenstadt beschäftigt sich intensiv mit den Systemfehlern in unserem Gesundheitssystem. Seit Jahren gibt es, wie in vielen Regionen unseres Landes, auch in FDS die Diskussion um die Zukunft des dortigen Krankenhauses. Der Landrat in FDS, der auch Vorsitzender des zuständigen Krankenhaus – Aufsichtsrates ist, versprach zu Beginn der Diskussion Transparenz und BĂĽrgerbeteiligung.
Unter dem Motto “BĂĽrgerbeteiligung ernst genommen” wurde von Bernhard Marquardt, aktives Mitglied im BĂĽrgerschulterschluss in Freudenstadt, eine ausfĂĽhrliche Stellungnahme am Beispiel Krankenhaus – Landkreis Freudenstadt (KLF) erstellt, die er uns hier als Information in Kurzform zur VerfĂĽgung stellte: BĂĽrgerbeteiligung – kurz

Renate Hartwig

 
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Der Juli und die Erhöhungen!

Hallo Juli, sei gegrüßt! Du bringst ja einige Neuigkeiten mit. Zum Beispiel steigen ab heute die Renten in den alten Bundesländern um 4,25% und in den neuen Bundesländern um 5,95%. Na bitte. Opa Müller, der 45 Jahre gearbeitet hat und nun 1200€ Rente bekommt, kann sich davon einmal im Monat einen schönen Tag leisten! Er muss aber erst darauf achten, wieviel seine Krankenkasse ihm ab Juli schon wieder den Zusatzbeitrag erhöht. Vielleicht lässt er das mit dem schönen Tag und zahlt dafür die Mehrkosten in der Apotheke für seine Medikamente!
Auch fĂĽr unsere 630 Bundestagsabgeordneten ändert sich was: Die erhalten ab Juli 245 Euro monatlich mehr als bisher. Ăśbrigens alle, egal wie lange sie im Bundestag sitzen. Deren Diäten (ich weiĂź immer noch nicht weshalb das als Diät bezeichnet wird!) steigen ab heute auf monatlich 9327 Euro! Die zusätzliche STEUERFREIE Aufwandspauschale beträgt derzeit 4305,46 Euro monatlich. Damit sollen die Abgeordneten ihre durch die AusĂĽbung des Mandats entstehenden Aufwendungen abdecken. Also bitte meine Damen und Herren Politiker, ich will keine Lobeshymnen auf die jetzige Rentenerhöhung hören!! Es sei denn, Sie verzichten auf die 245 € Erhöhung, die Sie sich selbst aus dem von uns allen gefĂĽllten Steuertopf genehmigten. Und falls Sie einem der vielen “Opa MĂĽllers” in Ihrem Wahlkreis begegnen sollten, erklären Sie ihm bitte nicht, weshalb diese Erhöhung fĂĽr Sie, als seine Vertretung in Berlin, notwendig war, vor allem weshalb Sie nicht massiv an die Systemfehler in unseren Steuer- und Sozialgesetzen zu gehen ?! Denn es hinterlässt den Eindruck, es ginge Ihnen vor allem um die Absicherung Ihrer PfrĂĽnde! RH

 
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Ein klarer Blick hilft das Monster zu durchschauen!

Ist das nicht witzig? Ich kenne dieses Gesundheitssystem in und auswendig und erlebe es in der Praxis immer wieder als Monstrum, dem wir ausgeliefert sind. Am 16. Juni hatte ich eine Augen OP! Noch konnte ich mir den Arzt meines Vertrauens aussuchen, die Betonung liegt auf NOCH! Und ich wette, 90 % von uns Kassenpatienten wissen nicht, was die Kassen mit den Ärztefunktionären der Kassenärztlichen Vereinigungen anstreben. Einen noch mehr entmündigten Kassenpatienten! Einen, der im völligen Besitz der Kassen, an der Leine einer WANZ Medizin (WANZ steht für Wirtschaftlich Ausreichend Notwendig Zweckmäßig. So steht es Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen laut § 12 SGB V.) geführt wird!
Auch jetzt haben wieder Schreibtischtäter in den Kassen entschieden, welche medizinische Versorgung fĂĽr mich die Richtige – um es klar auszudrĂĽcken, die KostengĂĽnstigste ist! Da sitzen die super bezahlten Funktionäre zusammen und entscheiden, dass z.B. mein Augenarzt pro Quartal und Patient, ein RLV (Regelleistungsvolumen) von sage und schreibe gerade mal 18,60 € bekommt! Und das nur, wenn im Quartal, in dieser Gemeinschaftspraxis von mehreren Ă„rzten, nicht mehr als 1460 Kassenpatienten behandelt werden. Werden es mehr, kommt ein Abzug auf das RLV!!! Ăśbrigens hier liegt sie, die Ursache der Frage “Kasse oder Privat” bei der Terminanfrage! Nur leider erfahren das die Patienten nicht! Und die Medien hinterfragen die Ursachen, dieser oft gestellten Frage, nicht!
Hiermit möchte ich jetzt einmal eine Lanze fĂĽr die Arbeit der Ă„rzte und deren Personal brechen. Wir hören und lesen viel, immer wenn etwas bei Ă„rzten schief lauft! Wir hängen an Zahlen. Nur bleib ich bei meiner These – Wertschätzung ergibt Wertschöpfung! Es gilt auch fĂĽr Ă„rzte, die z.B.täglich durch Professionalität des AusfĂĽhrens einer OP, inklusive der super Vorbereitung und Nachsorge, fĂĽr Gesundung und massive Erhöhung der Lebensqualität sorgen.
Und wieder erlebte ich, wie wichtig es ist eine informierte Patientin zu sein. Ich weiß was WANZ Medizin bedeutet, kann sie beurteilen und einschätzen wenn es um zusätzliche Möglichkeiten von medizinischen Maßnahmen geht! Und einmal mehr erlebte ich bei der Augen OP, die Wichtigkeit von Vertrauen, in das Können des Arztes. Nur das bedarf Zeit! Die Zeit bekommen wir nicht! Weder der Arzt noch sein Patient! Das liegt an einem der Systemfehler mit Namen Budgetierung!
Mir schwillt der Kamm, wenn ich an die Kassenfunktionäre denke. Die spielen mit unseren Milliarden an Beitragsgeldern Monopoly, setzen sich selbst in die Schlossallee und schieben den Kassenarzt und seine Patienten in die billige Badtraße! Sie sagen einfach, dass was wir für eure Behandlung zahlen langt und nennen es Solidarsystem! Leute ich sag Euch, ohne das wir die Spielregeln für dieses Gesundheitssystem ändern, bleiben wir in dieser Badstrasse hängen.
Jeder hat drei Freunde auf der Welt: Mut Verstand und Weisheit…..aufgrund der um sich greifenden Probleme, plädiere ich heute dafĂĽr, diese Freundschaften mehr zu pflegen. Ich bin ĂĽberzeugt, mit diesen Freunden an der Seite lässt sich einiges bewegen!

Renate Hartwig

 
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Begegnung mit der Realität

Die hier von mir erlebte kleine Geschichte zeigt an nur einer einzigen
Alltagsbegegnung, weshalb ich seit Jahren massiv gegen die immer schneller
zutage tretenden Ungeheuerlichkeiten im Gesundheitswesen vorgehe. Es gibt
immer mehr Betroffene. Immer mehr kriminelle Energie wird vonseiten der
Fürsten in den Glaspalästen der Kassen ausgelebt. Und immer weniger
Versicherte erfahren davon! Durch dieses Erlebnis mit der alten Dame in der
Apotheke, war mir wieder bewusst: Wissen um die HintergrĂĽnde und
Zusammenhänge bedeutet sich wehren zu können und damit ist Wissen auch
Schutz und Kraft! Mein Wunsch und mein Ziel ist es, ĂĽber meine
Bücher,Vorträge und Veröffentlichungen, die Zusammenhänge greifbarer zu
machen. Vor allem die Verbreitung, was in den Hinterzimmern der Macht gegen
uns Beitragszahler beschlossen und dann fälschlicherweise als besondere
Leistung fĂĽr uns hingestellt wird!
Eine Begegnung:Der Aufzug im Ă„rztehaus ist nicht der schnellste. Jeder der
sich mit ihm befördern lässt, war gerade unterwegs zu einem, oder kam von
einem der vielen Ă„rzte im Haus. Ich holte ein Rezept fĂĽr meinen Mann, der mit
einem operierten Knie im Auto auf mich wartete. Die alte Dame neben mir im
Aufzug fragte mich nach der Uhrzeit. Sie musste zum Bus. Unten angekommen
strömten die Liftfahrenden auseinander. Eine Hälfte in Richtung Ausgang, die
anderen zum Eingang Apotheke, der passend neben dem Lift lag. Ich hielt der
alten Dame die TĂĽre auf und lies sie vorgehen, dachte an den Bus, den sie
erreichen wollte. Sie legte das Rezept hin. Der Apotheker nahm das Rezept,
schaute in den PC – drĂĽckte ein paar Tasten und sah die vor ihm stehende
Patientin über den Brillenrand an. Das macht 385, 80 € zahlen sie bar oder mit
Karte? Der Stock der Dame fiel um, ich nehme an stellvertretend fĂĽr sie. Sie hielt
sich an der Theke fest. Ich hob den Stock auf. Stellte mich neben sie, mein Blick
ging nicht ĂĽber den Brillenrand, sondern direkt durch meine Brille in die Iris des
Apothekers! Würden sie das ihrer Kundin mal erklären? Oder soll ich das
machen? Seine Antwort: Das ist nicht mein Job. Ich kann nicht jedem erklären,
was den Kassen im Minutentakt einfällt und ändern! Die Schlange hinter der
alten Dame und mir wurde länger und länger….! Ich sah die Blässe in ihrem
Gesicht und bemerkte das zittern der Hände. Sie nickte nur mit dem Kopf, als
ich sie fragte, ob ich ihr helfen darf?
Hinter mir brummelten die Wartenden. Nichts ahnend, dass sie genau zu dem
Klientel gehören, das längst verraten und verkauft wird! Ich forderte vom
Apotheker das Rezept zurĂĽck und bat um einen Stuhl, auf dem die Dame warten
konnte. Erklärte ihr kurz den Hintergrund, und sprach von dem kriminellen
Monopolyspiel der Krankenkassen. Ich sah, sie konnte kräftemäßig nicht mehr
im Aufzug hoch zum Arzt um das mit dem Rezept zu klären. Deshalb entschied
ich mich, es für sie zu erledigen. Klar hätte der Apotheker auch beim Arzt
anrufen und der hätte ein anderes Medikament aufschreiben können, eines das
nicht auf der Liste der Abzocker steht. Aber…… lassen wir das! Kurz gesagt, ich
“eilte” mit dem langsamen Fahrstuhl hinauf in die Praxis, unterbrach die
medizinische Fachangestellte in ihren Erklärungen, die lauteten, es ginge nicht
anders….und sagte ihr ganz deutlich, dass ich mit ihr weder diskutiere noch ihr
“Rezept ändern geht nicht” akzeptiere. In solchen Situationen erlebe ich, wie gut
es ist, dass mich viele Ă„rzte kennen. Punkt um, ich bekam ein neues Rezept,
sowie die Erklärung vom Arzt, dass “man” in der Praxis gar nicht mehr
nachkommt, die Veränderungen der Kassen aufzuschreiben. Dann war ich
schon wieder auf dem Weg zurĂĽck in die Apotheke. Diesmal bekam die
Patientin ein Medikament mit den 5€ Zuzahlung. Der Bus von ihr war weg. Mein
Mann dachte bereits, die Apotheke sei ĂĽberfallen worden. Er wunderte sich, wie
ich mit der alten Dame am Auto ankam. Ich gab ihm eine kurze Erklärung. Da
der Bus weg war und erst Stunden später einer in die Richtung fährt,
entschieden wir uns zu einem gemeinsamen Kaffee Besuch. Danach fuhren wir
die 85 Jahre alte Dame nach Hause. Durch diese Begegnung wurde ich wieder
einmal mehr bestätigt:
Dieses System ist krank – die es so gestalten sind kriminell und wir, die es
finanzieren und zulassen, sind doof!
Renate Hartwig

 
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Der Griff in die Taschen von Kassenpatienten!

Wer erinnert sich noch an den 9. Mai 2014? Ăśber ein Rundmail und in verschiedenen sozialen Netzwerken hatte ich an diesem Tag folgenden Text verbreitet: Achtung: Nicht jubeln, die heute im Bundestag geplante Finanzreform fĂĽr die gesetzlichen Krankenkassen wird sich als die nächste massive Volksverdummung entpuppen. Union und SPD Volks(ver)treter tönen den Krankenkassenbeitrag zur Zeit 15,5 Prozent auf 14,6 Prozent zu senken. Also um 0,9 % bei den Arbeitnehmern. Ein Bonbon gefĂĽllt mit Bitterstoff. Denn die Kassen dĂĽrfen kĂĽnftig frisch und frei Zusatzbeiträge bei uns erheben um ihre “Verluste” auszugleichen. Und ich wette, die wird es sehr schnell geben, ein paar WerbemaĂźnahmen mehr, Bandenwerbung in den FuĂźballstadien, Sonderbonus fĂĽr die KassenfĂĽrsten usw..- tatsächlich kontrollieren kann das nicht ein einziger Kassenpatient – wenn er den “notwendig” gewordenen Zusatzbeitrag auf das Auge gedrĂĽckt und bekommt! Schaut mal in den nächsten Tagen in den Nachrichten wie es uns verkauft wird – ich sag doch, es geht nicht um uns als Mensch, auch nicht um unsere Gesundheitsversorgung, nein, es geht um unseren Skalp, hinter dem sie her sind!
9. Mai 2016! Heute haben wir uns als Masse Kassenpatient bereits an die laufenden Zusatzbeiträge der Kassen gewöhnt. Und wer hat uns dieses Kuckucksei gelegt? Gröhe, ein Meister in Sachen Lobbyhändchenhalter, im Hinhalten und Verdrehen. Im Problemen weglächeln und im Fakten verdrängen geht unser derzeitiger Gesundheitsminister in Richtung siegen der Meisterschaft was Volksverdummung betrifft!!
Vergessen, was er aufgrund der berechtigten Kritik dieser MaĂźnahmen gesagt hat: Die Kassen mĂĽssten NATĂśRLICH gegenĂĽber den Beitragszahlern offen legen, weshalb sie Zusatzbeiträge erheben!!! Ha, der Witz des Jahres 2014 wird hiermit besiegelt! Ich kenne keinen einzigen Kassenpatienten, der von seiner Kasse erklärt bekam, weshalb die Zusatzbeiträge steigen……am schnellsten haben es die BĂĽrger und BĂĽrgerinnen mit kleinen Renten gespannt. Als aus dem Haus von Minister Schäuble die Fanfare ertönte um sich fĂĽr ein paar Cent Rentenerhöhung, selbst zu feiern, schwups setzten die Kassen, die von Gröhe erlaubte Selbstbedienung um. Leider haben die meisten Kassenpatienten, deren Beitrag vom Arbeitgeber abgezogen und an die Kassen weiter geleitet wird, dieses schleichende in die Tasche langen, ĂĽbersehen. Genau deshalb funktioniert es und manchmal frage ich mich echt, steht denn auf unserer Stirn tatsächlich doof, dass wir das mit uns machen lassen?
Wer sich selbst, sowie in seinem Umfeld fragt, wer in den letzten zwei Jahren verfolgt hat, wie viel im ZUSĂ„TZLICH ohne jegliche ERKLĂ„RUNG nur deklariert als “Zusatzbeitrag” fĂĽr die Krankenkasse abgezogen wurde, sollte sich nicht ĂĽber die Antworten wundern. Genau weil wir es zulassen, nicht einmal nachfragen, wird dieser Griff in unsere Taschen zur Normalität!
Wenn allein 10 % der gesetzlich Versicherten schriftlich ihre Kasse um die, von Minister Gröhe zugesagten Erklärung ĂĽber die GrĂĽnde der zusätzlichen Beiträge, auffordern wĂĽrden, käme Bewegung in die Sache…….! Und einmal mehr hängt es an dem Wort WENN……schade!

Renate Hartwig

 
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