Krankenkassen und Werbung

Heute beginnt bereits der zweite Monat im Jahr 2017. Und wir werden bis zu der Bundestagswahl im September laufend h√∂ren, wie wichtig wir B√ľrger und B√ľrgerinnen, den Kandidaten der Parteien sind. Genau aus diesem Grund, werde ich nacheinander, die F√§sser aufmachen, von denen ich weiss, wie sie bewusst in den letzten Jahren verschlossen wurden. Es vergeht kein einziger Tag, an dem mir nicht v√∂llig absurde Entscheidungen¬†von¬†einer Krankenkasse¬† gegen√ľber einem Erkrankten, auf den Schreibtisch flattert. Es geht, bei dem zu √∂ffneten Fass, um uns gesetzliche¬†Krankenkassenversicherte der GKV!

Da es den meisten gesunden Beitragszahlern gar nicht klar ist, was so alles in der schr√§gen Welt der Krankenkassen abgeht,¬†spreche ich jetzt alle an,¬†in der Funktion als Finanziers des Gesundheitswesens! Hallo, wir reden hier von j√§hrlich ca. 240 Milliarden ‚ā¨, die wir¬†¬†als Beitr√§ge¬†in die gesetzlichen Krankenkassen einzahlen. Ohne auch nur einen Hauch von Nachvollziehbar, √ľber die Verteilerstr√∂me mitzubekommen! Beginnen wir mit der Werbung. Jeder von uns sieht sie, h√∂rt sie und liest sie, die Werbungen der Kassen. Gern w√ľrde ich einmal¬†¬†jemand¬†kennen lernen, der gefragt wurde, ob er die Werbung, die er mitfinanziert, genehmigt hat? Sorry, habe vergessen wie es in den Spitzen dieser Zunft geh√§ndelt wird! Zwangsmitglieder haben nicht mitzuentscheiden, sondern lediglich zu zahlen, auch nicht nachzufragen. Und auf keinen Fall, die Vorg√§nge in den Verwaltungst√ľrmen der Kassen zu hinterfragen. Kurz um: Mitdenken nicht erw√ľnscht! Und genau dazu rufe ich jetzt einmal auf. Weil sich viel zu viele gar nicht vorstellen k√∂nnen, wie dieser aufgeblasene Mamutapperat Krankenkasse, sich¬†unsere Beitragsgelder krallt um sie f√ľr ihren Machterhalt einzusetzen! Als Beispiel¬†beginnen wir heute einmal¬†mit der¬†AOK. Die AOK Beitragszahler¬†k√∂nnen sich auf die Schulter klopfen. Immerhin sind sie die Hauptsponsoren der Handball Nationalelf. Seit einem Jahr flie√üen Millionen an Beitr√§gen allein¬†in diese Richtung. Nahezu 450 tsd. Ergebnisse¬†¬†tauchen im Internet, in der gr√∂√üten Suchmaschine, allein bei AOK Werbung¬† auf¬†!! Laut¬†deren Eigenwerbung¬†”betreut” die AOK fast ein Drittel der Bev√∂lkerung. Betreut? Da ist sie wieder die Redefinition der Begriffe. Die AOK kassiert, wie¬†alle anderen Kassen Beitr√§ge und hat als K√∂rperschaft √∂ffentlichen Rechts nur den Auftrag diese zu verwalten. Sonst nichts!!!¬†Dank politischer Fehlentscheidungen wurde aus den Kassen ein Machtapperat, dem wir Beitragszahler als Bittsteller gegen√ľber stehen! Dazu geh√∂rt z.B. Oma Krause mit ihrem wundgesessenen Po auf dem kaputten Spezialkissen,um dass sie seit langem f√ľr ein Neues bettelt, Herr Ludwig mit seinen durchn√§ssten Einlagen, da ihm die¬† eingeteilten von der Kasse¬† nicht langen.¬†Der behinderte Max, dem die Physiotherapie verweigert wird. Oder Herr Werner,der sich die Zuzahlung nicht leisten kann und nicht mehr lacht, damit man seine Zahnl√ľcke¬† nicht sieht. Ob die sich tats√§chlich gut betreut vorkommen? Nicht zu vergessen, die √Ąrzte und √Ąrztinnen dieser Personen, die aufgrund dieses eingef√ľhrten Budget¬† – Irrsinns, sich bei jedem Rezept, bei jeder Behandlung auf d√ľnnes Eis begeben. Denn sie m√ľssen einkalkulieren,¬†f√ľr¬†¬†jede ¬†ihrer¬† medizinische Entscheidung in Regress genommen zu werden.¬†All diese Probleme¬†verhallen ungeh√∂rt. Jedem der jetzt (auch nur gedanklich) an der Tastatur “geht mich nichts an” eingeben will, sag ich: Vorsicht, das gilt¬†nur solange es Dich nicht trifft. Sp√§testens dann erkennst Du sie, die Systemfehler und vor allem, dass Du es bist,¬†¬†die¬† sie ausbaden. RH

 
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