Gesundheitssystem: Ein Schl√ľsselerlebnis und die Folgen!

Dieses Jahr sind es glatte 10 Jahre, dass ich in dieses seltsame Gesundheitssystem von der anderen Seite des Schreibtisches -n√§mlich als Patientin erlebte. Zwar wissen die Leser meiner B√ľcher, die Zuh√∂rer bei meinen Vortr√§gen wie alles begann, doch immer wieder werde ich nach Gr√ľnden meines Engagements gefragt. Zum 10 j√§hrigen Jubil√§um mache ich den inzwischen √ľbervollen Sack meiner Recherchen und Erfahrungen wieder auf. Zum zehnten mal j√§hrt sich mein Schl√ľsselerlebnis und deshalb werde ich ab heute die zehn Jahre, St√ľck f√ľr St√ľck hier auf meinem Blog Revue passieren lassen. Nachdem ja immer gesagt wird, das Internet vergisst nichts, kann niemand sagen er habe es nicht gewusst. Die M√∂glichkeit es zu erfahren gibt es.Heute erst einmal wie alles begann:

Mein erstes Erlebnis mit diesem verlogenen Gesundheitssystem war im Januar 2007 bei meinem Hausarzt: Nachdem ich im Sprechzimmer war und mein Arzt nach der Begr√ľ√üung nach drau√üen gerufen wurde, meldete sein PC auf einem roten Laufband nach ca. 3-4 Minuten: DIE BEHANDLUNGSZEIT F√úR DIESEN PATIENTEN IST ABGELAUFEN! Hallo, dachte ich, der Arzt hat mit mir ja noch keinen Ton gesprochen, weshalb ich hier bin. Das war mein Schl√ľsselerlebnis, weshalb ich von einer uninformierten zu einer informierten Kassenpatientin wurde!! Auf R√ľckfrage, was dies f√ľr ein Schwachsinn sei, sagte mir mein Arzt er k√∂nne mir das nicht erkl√§ren, dazu lange seine Budget nicht! Aber er wusste, ich lass da nicht locker und deshalb war er bereit, zu uns Nachhause zu kommen um die Hintergr√ľnde zu erkl√§ren. Tats√§chlich kam er ein paar Tage sp√§ter mit 3 Kollegen (!!) und als die Herren Doktoren Nachts um 2 Uhr gingen, sagte ich zu meinem Mann: Das kann nicht sein. Und so begann meine Reise nach Absurdistan, das ich mitten unter uns, in allen Facetten kennen lernte! Ganz schnell erlebte ich bei meinen Recherchen: Die medizinische Hoheit ist l√§ngst in den H√§nden von Schreibtischt√§tern, die nicht unsere Behandlung und auch nicht die Leistung der behandelnden √Ąrzte im Fokus haben, sondern die Kontrolle des Geldflusses in die eigene Pipeline zur Festigung ihrer Macht. (Kassen und KV en) Und diese immer gr√∂√üer werdende Macht wird diktatorisch eingesetzt in der KV gegen √Ąrzte in den Kassen gegen uns Patienten. Deshalb initiierte ich √ľbrigens B√ľrgerschulterschluss e. V.,schreib hier in meinem Blog um durch Informationen endlich gemeinsam gegen diese, f√ľr mich mafi√∂sen Strukturen, anzugehen. Leider – und auch das geh√∂rt zur Wahrheit – hat die Masse der √Ąrzteschaft nicht begriffen, wie wichtig es ist uns Kassenversicherte als gleichberechtigte Partner ernst zu nehmen und den von mir geforderten Schulterschluss tats√§chlich einzugehen. Leider muss ich heute, nach 10 Jahren feststellen, die bestehenden Systemfehler sind √ľberwiegend von der breiten √Ąrzteschaft manifestiert worden. Ich habe keine Ahnung, auf was die angepasste Masse der √Ąrzteschaft wartet. Denn der freie Arzt – damit meine ich frei in seiner medizinischen Entscheidung, nur dem Patienten gegen√ľber verpflichtet, den gibt es nicht mehr! Und genau an dem Punkt setze ich an, da ich beweisen kann, wie meine Warnungen von 2008 (Der verkaufte Patient) l√§ngst Realit√§t sind!! Fortsetzung folgt!

Renate Hartwig

 
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