Wahljahr 2017 eingeläutet!

Nun hat er uns wieder, der Herr Alltag. Es hat sich zwar die Jahreszahl ge√§ndert, dumme hirnlose Aussagen, die zur Schlagzeile werden, bleiben uns erhalten. Mir scheint, es ist nur ein Auftakt, was wir alles in diesem Wahljahr, aus den verschiedensten Politikkreisen serviert bekommen. In diesem¬†Fall wird von der Gr√ľnen Bundestagsabgeordneten Elisabeth Scharfenberg, √ľber deren¬† Vorschlag,¬†Sex per Krankenschein, eine schr√§ge Diskussion vom Zaun gebrochen.¬†Mal sehen, in welche Talkrunde es aufgegriffen wird!

Nur √§ndert es auf keinen Fall, die¬†tats√§chlichen Probleme unserer kranken, alten und pflegebed√ľrftigen Mitmenschen! Im Gegenteil, sie werden dabei zum Opfer von Witzen aus den untersten Schubladen. √úber die gravierenden Systemfehler im Gesundheitswesen, den daraus resultierenden Folgen, habe ich von dieser ‚ÄúVolksvertreterin‚ÄĚ noch nie etwas geh√∂rt. Um so schlimmer, denn immerhin ist es die pflegepolitische Sprecherin der GR√úNEN, Elisabeth Scharfenberg!¬†Mag sein, dass dieses Thema¬†¬†Sex auch¬†f√ľr Pflegebed√ľrftige¬†wichtig ist. Nur eine Forderung aufzustellen, dies √ľber Rezept, sprich Kasse¬†¬†oder √ľber die Kommunen¬†abzurechnen, zeigt wie weit weg diese Person von den echten Problemen im Gesundheitswesen ist. Nicht nur, dass sie sich nicht durch L√∂sungsvorschl√§ge hervorgetan hat, meine Blitzumfrage in den verschiedenen Internetforen, in denen¬†unser Gesundheitssystem diskutiert wird, ¬†hat ergeben, niemand kennt sie! Wo ist die Stimme dieser Abgeordneten, gegen√ľber den Kassen und deren Sparattacken, den seltsamen Rechenmodellen, den L√ľgen und Willk√ľrma√ünahmen? Nichts da schweigt sie sich aus, ich bin √ľberzeugt, die hat keinen Schimmer, was es hei√üt als kranker, behinderter Mensch diesem System und der Macht der Kassen ausgeliefert zu sein!

Und dann kommt sie als¬†Bundestagsabgeordnete, sicher privat versichert, und macht ein Fass der GKV auf, um sich in die √Ėffentlichkeit zu spielen. Nur wer das Thema ernsthaft angeht, wird sehr schnell erkennen: Mehr Pflegekr√§fte und eine gute Bezahlung f√ľr die Behandlung, ich meine damit bezahlte Zeit f√ľr den Personenkreis, ohne den ein kranker, alter und behinderter Mensch gar nicht leben kann, w√§re der erste Schritt. Nur eine populistische Aussage raus zu hauen, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, beweist nur eins: Die Dame ist in ihrer Funktion als pflegepolitische Sprecherin unhaltbar! Ich werde √∂ffentlich ihren R√ľcktritt in dieser Funktion fordern, da sie mit ihrem absurden Ansinnen, diesen Personenkreis, dem sie Sex auf Krankenschein verordnen m√∂chte,¬†dem Gesp√∂tt und der L√§cherlichkeit aussetzt, f√ľr mich auch deren Pers√∂nlichkeitsrecht angreift!

Starten wir in den Alltag 2017, der uns garantiert in Atem h√§lt. In keiner Zeit haben Politiker so gut geputzte Ohren, gute Augen, als in einem Wahljahr! Lassen wir es nicht einfach so dahin rennen, dieses Jahr,¬†f√ľllen wir es mit Fakten und Forderungen, als informierte B√ľrgerpatienten/Innen!

Renate Hartwig

Hier ein Link zum Thema:

http://www.heute.de/gruene-fordern-sex-auf-krankenschein-fuer-pflegebeduerftige-und-schwerkranke-46278084.html

Renate Hartwig

 
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