AOK Bayern und ihre Aufsicht, die Chronologie eines Vertrauensbruchs!
- Teil 4 -

Ab April 2009 zog in die Hausarztpraxen in Bayern der Fr√ľhling ein. Die Existenz√§ngste der niedergelassenen √Ąrzte wurden durch den Hausarztvertrag wie mit einem Fr√ľhlingswind weggetragen. Die Patienten freuten sich √ľber die Angebote der AOK Bayern, beim Einschreiben in den Hausarztvertrag, von den quartalsm√§√üigen 10 Euro Kassengeb√ľhr (drei Quartale, insgesamt 30 Euro im Jahr) erlassen zu bekommen. Au√üerdem gab es einen j√§hrlichen Gesundheits-Check und Hautkrebs ‚ÄďScreening, Ultraschall der Bauchorgane, erweiterte Blutwertbestimmung, Beratung zur Darmkrebsvorsorge u.v.m. Bis Ende 2010 haben sich 2,7 Millionen bayerische AOK Patienten, aus verschiedenen Motiven, in diesen Hausarztvertrag eingeschrieben.

Da gab es die Rechner, die sich 30 Euro im Jahr sparen wollten, diejenigen, die in dem gro√üz√ľgigen Gesundheits-Check die wichtige Vorsorge sahen. Aber es gab auch sehr viele, die mit diesem Hausarztmodell eine Existenzsicherung f√ľr ihren Hausarzt Vorort sahen. Die den Arzt ihres Vertrauens f√ľr die wohnortnahe, sichere Gesundheitsversorgung behalten, und nicht im kommerzialisierten MVZ einer Kapitalgesellschaft vermarktet werden wollten!

F√ľr alle, wurde es nach Zeiten der Unsicherheit, ein Sommer, indem dieser Hausarztvertrag Ruhe und Sicherheit f√ľr alle versprach.

Diese Freude dauerte genau einen Sommer lang…!

Fortsetzung folgt!

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