AOK Bayern und ihre Aufsicht, die Chronologie eines Vertrauensbruchs!
- Teil 3 -

Auffallend nach heutiger Sicht, ist die sofortige Umsetzung des ¬ß 73 b vonseiten der AOK Bayern. Bereits am 13. Februar 2009 unterzeichnete der AOK Vorstand, den Hausarztvertrag mit dem bayerischen Hausarztverband, (BH√ĄV) Beginn ab 1. 4. 2009, obwohl das Gesetz f√ľr die Kassen erst ab 1. Juli 2009 bindend wurde. Damit, so die heutige Analyse, hatte die AOK Bayern einen Wettbewerbsvorsprung gegen√ľber den anderen Kassen. Der ausgehandelte Vertrag wurde von den Haus√§rzten wie den Versicherten, als sehr gro√üz√ľgig und gut bezeichnet. Den Haus√§rzten gab der Vertrag endlich die notwendige existenzielle Sicherheit, den Patienten wurden beim Einschreiben in den Hausarztvertrag vertraglich drei Quartale (30 Euro) Erlass der Kassengeb√ľhr (f√§lschlicherweise Praxisgeb√ľhr genannt) sowie ein j√§hrlicher umfassender Gesundheits-Check, sowie Abendsprechstunden u.v.m zugesichert.

Nach heutiger Sicht und der Beweislage (die in Folge der Chronologie ver√∂ffentlicht wird) waren dies Lockmittel der besonderen Art! Der tats√§chliche Gewinner dieses Vertrages war die AOK Bayern. Es schrieben sich bei ihr nicht nur 2,7 Millionen Versicherte in den Hausarztvertrag ein, sondern es wechselten ca. 200.000 Versicherte zur AOK Bayern. Der damit verbundene Verm√∂gensvorteil ist f√ľr die Gesundheitskasse betr√§chtlich.

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